Montag, 3. März 2008

Dies und das...

Da ich nun schon länger nichts mehr geschrieben habe, wird es mal wieder Zeit. Allerdings bin ich aktuell in Arequipa, nicht unterwegs. Deswegen gibt es auch nicht so viele Reisefotos, aber ein paar andere.

Am Wochenende war ich am Strand, dort hat Alivey, eine Freundin aus Mexiko, ihren Geburtstag gefeiert. Sie arbeitet hier in Peru bei einer Tochergesellschaft von Thyssen Krupp.



Freitag hatten wir unseren Sozialtag und waren in einem Kindergarten in einem der ärmeren Viertel von Arequipa.



Schaut einfach mal durch, es ist eine bunt gemischte Tüte.

Fotos vom Sozialtag.
2008-02-29 Sozialtag Kindergarten Nueva Alborada


Fotos vom Geburtstag am Strand in Mollendo.
2008-03-02 Strandparty


Viele Grüße aus dem schönen Arequipa

Barbara

Mittwoch, 30. Januar 2008

Fotos aus Brasilien



Hallo zusammen,

ich habe es in den letzten Wochen leider überhaupt nicht geschafft, neue Dinge einzustellen. Ich war schon im November in Brasilien und danach in Deutschland, aber leider kommt erst jetzt die Fotos :-( Ich war ein paar Tage im Büro, dann drei Tage mit einer Gruppe unterwegs. Danach ging es in den Nordosten nach Salvador de Bahia und am Ende habe ich mich noch mit meinem Bruder Stefan in Rio getroffen. Die Fotos wie immer hier:

2007-11 Brasilien

Sonntag, 16. Dezember 2007

Letzte Fotos aus Argentinien

... uh, lange nichts geschrieben... das lag daran, dass ich ziemlich viel unterwegs war in den letzten Wochen. Deswegen schreibe ich nun auch gar nicht viel, sondern lade einfach ein paar Fotos hoch, erst mal der Rest aus Argentinien. Argentinien ist ein Hammerland, das ich sicherlich noch mal besuchen werde.

Zur Zeit weile ich übrigens im kalten Deutschland, noch bis ca. zum 06.Januar, dann geht es zurück in mein geliebtes Peru :-)

Also, viel Spaß mit den Fotos!

Buenos Aires Teil II

Montag, 12. November 2007

Bariloche - das Tor Patagoniens

Anfang Oktober hatte ich das große Glück, für fünf Tage nach Bariloche fahren zu können. Bariloche liegt ganz im Westen Argentiniens und ist das Tor ins kalte Patagonien. Bekannt ist Bariloche für seine traditionsreiches Skigebiete und seine leckere Schokolade :-)



Bariloche ist DIE Seenlandschaft in Argentinien und es ist einfach nur schön - wir hatten noch Schnee in der Lodge, in die wir gefahren sind, zumindest zum Teil. Da konnte ich mich schon mal auf Winter einstellen, der mich in zwei Wochen in Deutschland ereilt.



Wir sind an einem Tag zum "Ventisquero Negro" gewandert, einem schwarzen Gletscher, da sich jedes Jahr neu formt - schwarz, weil viel Matsch und Erde den Berg runterströmt, unglaubliche Landschaft. An den anderen Tagen war ich noch reiten, Rad Fahren und habe einfach nur relaxt (es gab dort KEIN Internet :-)).

Zurück in Bariloche hat mich eine Agentur noch auf einen Inseltrip eingeladen, der aber irre touristisch war und am letzten Tag war ich noch Ski Fahren. Der Schnee war schon arg matschig, aber gut, bei meinen filigranen Bewegungen beim Ski Fahren war das dann auch egal... :-D

Hier die Fotos:
Bariloche - das Tor Patagoniens

Samstag, 27. Oktober 2007

Der Klassiker - River Plate vs. Boca Juniors

Schon bevor ich nach Buenos Aires gefahren bin, war klar - es muss mindestens ein Fußballspiel angeschaut werden. Im Vorfeld hatte ich mich gar nicht darum gekümmert, nicht so wirklich zumindest, und als ich dann erfuhr, dass genau am Wochenende nach meiner Ankunft die Traditionsvereine gegeneinander spielen, war natürlich erst mal die große Frage zu klären: Gibt´s noch Karten??? Ne, natürlich nicht, denn die ganzen River Members kriegen die und zu kaufen, ein paar Tage vor´m Spiel, war quasi unmöglich. Ist ja auch klar, das Event findet nur zwei Mal im Jahr statt und die Argentinier sind echt krass, wenn es um Fußball geht. Glücklicher Weise kennt einer unserer Reiseleiter einen Uruguayer, der wild am Schwarzmarkt verkauft, den haben wir dann, durch Glück, einen Tag vorher vor´m Stadion angetroffen. Wir sind einfach nur hingefahren in der großen Hoffnung, dass irgendwer dort schwarz Karten verkauft. Wir haben den Guten dann von 300 auf 200 Pesos runtergehandelt (stolze 45 Euro) und waren schon ganz aufgeregt :-)

Am Folgetag ging die Spiel um 14 Uhr los, Katrin und ich wollten mit dem Bus fahren, aber konnten die schei.... Haltestelle nicht finden. Irgendwann fanden wir sie dann, kamen aber als Konsequenz recht spät im Stadion an, eine Stunde vor Anpiff. Na klasse, war natürlich alles voll, sodass wir nur noch beschissene Plätze bekommen haben (in die Fan-Kurve von River wollten wir lieber nicht, das war auch echt gut so... zwei Blondinen da zwischen den Irren). Im Nachhinein stellte sich nämlich heraus, dass die Boca Fans, die sonst direkt über uns gegessen hätten, nicht gut verlieren können. Die erste Halbzeit war echt noch ganz gut, die zweite war für zwei derartige Clubs eine Katastrophe. River führte schon nach der ersten Halbzeit mit 2:0, das war auch der Endstand. Rote Karte für Boca, sonst gabs nichts spektakuläres. Boca hatte über die gesamte Spielzeit nur eine echte Torchance, das war echt enttäuschend.



Enttäuscht waren auch die Boca Fans im oberen Rang, die ca. 30 Minuten vor Abpfiff ihre Sitze aus den Verankerungen rissen und direkt in die Mengen im unteren Rang warfen. Total geisteskrank und echt sau gefährlich. Gott sei Dank hatten wir unseren "schlechten" Platz und hatten uns nicht da hingesetzt. Denn so eine Plastikplatte mit Schrauben will man nicht aus 20 Meter Höhe auf die Rübe geworfen haben.



Die Atmosphäre im Stadion war aber der absolute Hammer, River hat, zu Recht, gefeiert. Es wurde 90 Minuten lang gesungen, es gab riesige Plastikbänder in rot und weiß und das bengalische Feuer in rot durfte auch nicht fehlen. Eine echt klasse Erfahrung, auch wenn das Spiel kein Knaller war.

Hier die Fotos!
Der Klassiker - River Plate vs. Boca Juniors

Sonntag, 21. Oktober 2007

Peru in den Schlagzeilen - leider negativ :-(

Wer Interesse hat, kann ja mal diesen Spiegel-Artikel lesen, sehr ernüchternd. Ich war mal in La Oroya, zum Mittagessen auf dem Weg in ein anderes Dorf. Die Mine haben wir gesehen, aber dass die Stadt zu den zehn meist verschmutztesten der Welt gehört, das wusste ich nicht. Als Vergleich - Tschernobyl ist auch in dieser Liste, auf Platz neun, La Oroya auf Platz sechs. Es ist demnach also gesünder, in Tschernobyl zu leben als in La Oroya...

Nach dem Wochenende in der Nähe von La Oroya war ich übrigens krank, kein Scherz, kann aber auch am Essen gelegen haben.

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,512451,00.html

Dienstag, 9. Oktober 2007

Mi querido Buenos Aires...

... "mein geliebtes Buenos Aires". Seit vorletzten Samstag bin ich nun in der Hauptstadt Argentiniens, dem Land des Rindersteaks und des guten Weins. Und ja, es stimmt, Argentinier essen viel Fleisch und trinken viel Wein und deswegen fühle ich mich hier so sauwohl :-D Ich habe bestimmt schon zum Tod von 38 Kühen beigetragen und einen halben Weinberg getrunken. Dazu kommt noch, dass Argentinien, trotz der Tatsache, dass die Wirtschaftskrise nun schon einige Jahre her ist, immer noch recht billig ist. Buenos Aires ist von den Kosten her vergleichbar mit Lima - also echt vollkommen in Ordnung. Bevor ich herkam war ich noch in Santiago, da hatte ich schon jedes Mal Pipi in den Augen, wenn ich eine Cola bezahlt habe. Direkt am ersten Samstag habe ich das beste Steak meines Lebens gegessen (gut, hat stolze zehn Euro gekostet, aber das für 500 Gramm). Die 500 Gramm waren dann auch ratzefatze weg, die Herren an meiner Seite staunten nicht schlecht. LECKER!!!

Am Sonntag bin ich ein wenig in der Stadt rumgelaufen, die so unglaublich viel zu bieten hat, dass ich gar nicht weiß, wo ich zuerst hingehen soll (deswegen fliege ich morgen auch nach Bariloche). Hier erst mal ein paar Eindrücke per Bild:



Das hier ist der Obelisk (genau, wie bei Asterix und Obelisk) und ist das Wahrzeichen der Stadt. Hier kreuzt sich die Avenida 9 de Julio mit der Avenida Corrientes. Wer "Resturlaub" gelesen hat kennt die Beschreibung von Pitschi bzw. von Tommy Jaud... Die Straße ist die breiteste der Welt - 18 Spuren, das Überqueren der Straße eine Tagesaufgabe... Zwei Ampelphasen brauche ich meistens wenn ich das grüne Licht beachte... und das sollte man, hängt man an seinem Leben, denn über sechs Spuren auf einmal kommt man nicht so leicht gesprintet. Die Avenida Corrientes ist der Broadway von Buenos Aires mit dem großen Theater "Gran Rex".



Hier seht ihr den Eingang zum "Caminito" (kleiner Weg) im Stadtteil "La Boca", bekannt durch den traditionsreichen Fußballclub Boca Juniors, mit dem Superstar Diego Maradonna. Heute ist La Boca ein recht gefährlicher und heruntergekommener Stadtteil, anscheinend pumpt Diego mehr Koks in seinen Nase als in den Stadtteil. Trotzdem wird auf der Straße noch Tango getanzt und alles ist sehr bunt und hübsch - am Tag.

Hier seht ihr das "Casa Rosada" - der berufliche Sitz des argentinischen Präsidenten Nestór Kirchner. Angeblich ist das rosa Haus mit Stierblut, also damals, angemalt worden. Richtig, weil Blut auch so lange rosa bleibt... Aber wie gesagt, die Kühe, die ich schon gegessen habe hätten sicher ein paar Quadratmeter Blutfläche hergegeben.



Ach so, wenn ich mal arbeitslos werden (was ja nächstes Jahr durchaus passieren kann), dann werde ich Dogwalker (Hundeausführer). Jeden Morgen sieht man in der Stadt eine Menge junge Leute, die Hunde zum Gassi Gehen abholen. Auf einmal rennen da neun Hunde mit dem an der Leine rum, artig wartet man auch darauf, dass die Freunde an der Wohnungstür abgeholt werden.

Also, ich will mal nicht zu viel schreiben, wie immer hier (Klick auf das Quadrat) einige Fotos meiner ersten Woche. Den Leckerbissen enthalte ich euch noch vor, da werden einige Leute sehr neidisch werden (besonders Roy, Arnd, LarsB...). Morgen fliege ich nach Bariloche bis Sonntag, die argentinische Schweiz in das Seengebiet. Hoffentlich liegt noch Schnee, dann gehe ich Skifahren :-D

Buenos Aires Teil I